Da bin ich wieder und versuche nun mein Blog wieder, auch auf Wunsch vereinzelter Leser, aus der Versenkung zu holen. Denn Zeiten kommen, Zeiten gehen. Viel ist nämlich passiert seit dem letzten Eintrag, nicht nur bei mir persönlich. Ob es nun die plötzliche Atomwende, der revolutionäre Frühling, der zum Beispiel Spanien erreicht hatte, die Griechenlandrettung oder Ehec war, die Nachrichten hatten in den letzten Wochen ihre Themen gefunden. Alleine heute gab es mit der Fußball-WM im eigenen Land, der lang angebahnten, heute beginnenen Staatskrise in Deutschland oder die polnische Ratspräsidentschaft, die nun heute angefangen hat, 3 Top-Themen, mit denen sich ganze Blogs füllen lassen könnten.

Apropos Polen: Auch mit privatem Zeug könnte man hier den ein oder anderen Blogpost füllen. So wird sich der interessierte Leser bestimmt noch daran erinnern, dass die letzten Beiträge hier über die damals bevorstehende Kursfahrt nach Krakau handelten.
So viel sei gesagt, Krakau ist eine junge und vor allem belebte Stadt, die sich jederzeit für einen Besuch lohnen würde. Dementsprechend war auch die Woche dort ein voller Erfolg. Immerhin hatte ich die Chance, Leuten Polen näher zu bringen, die wohl sonst nie von alleine dahin gekommen wären. Warum wir aber noch kein Kursfahrt-Nachtreffen gemacht haben, wie die anderen Leistungskurse es schon gemacht haben, bleibt mir schleierhaft.

Ebenfalls schleierhaft bleibt mir immer noch dieser riesiger Hype, der zur Zeit um das neuste Projekt von Google gemacht wird. Nicht nur, dass der Name „Google+“ relativ unglücklich gewählt wurde, das angebliche „Facebook-Killer-Feature“ sollen

Kreise

sein… Also alleine damit sollte Google+ keine großartige Zukunft bevorstehen. Immerhin handelt es sich hierbei schon um den VIERTEN (in Zahlen: 4.) Versuch Googles ein ‚Social Network‘ zu errichten. Dazu kommt, dass das Portal immer noch in der geschlossenen Beta ist. Heißt: Alles, was man darüber lesen oder hören kann, ist entweder von Google gut bezahlt oder lehnt sich nur an dessen PR-Nachrichten. Fundierte Berichterstattung sieht anders aus. Das es außerdem gestern wohl einige Internetnutzer geschafft haben sich über einen kurzzeitigen Bug auf dem Netzwerk zu registrieren, zeigt, dass auch unsere Beliebte Datenkrake noch Startschwierigkeiten haben wird. Wie man sieht, auch ein Thema, worüber man ruhig noch einen Post schreiben könnte.

Zu Schwierigkeiten der etwas anderen Art kam es indes vor ein paar Wochen bei der Verleihung des Kleinkunstpreis Baden-Württemberg 2011. Die CDU hatte wohl vorher nicht gut genug recherchiert, bevor sie Georg Schramm dort den Ehrenpreis verleihen wollten. Kaum verwunderlich hatte er nämlich den Rahmen dieser Verleihung genutzt, um Kabarett vom Feinsten abzuliefern, auch auf Kosten der Zuschauer.

„Arschloch“, Aufhören“ oder „Sauerei“, das sind einige der Reaktionen auf den Auftritt von Georg Schramm im Europa-Park. Hintergrund: Der Kabarettist nimmt sich die CDU vor.

„Eine Landesregierung, die nicht in der Lage ist, einen Pflasterstein von einer Kastanie zu unterscheiden, hat nichts anderes verdient, als in den Orkus der Bedeutungslosigkeit gestoßen zu werden“

Im Grunde eine gelungene Rede zur Lage der CDU:

Also empört euch. Ich werde dies auch tun, bald auch hier nachzulesen. Denn ihr wisst ja, Zeiten kommen, Zeiten gehen.