Nachdem ich schon vor einem Monat an dieser Stelle einen Blog beworben habe, will ich nun wieder die Chance in einem neuem Eintrag nutzen, einen Blog hoffentlich ein wenig bekannter zu machen. Grund hierfür ist der letzte Freitag Abend, von dem ich mich nur schwer erholen konnte der ein voller Erfolg war; auch wenn die Party als Abschied einer Austauschschülerin, die nun nach ihrem einjährigem Austausch Ende der Woche zurück in ihre Heimat Queensland fliegt, ausgelegt war. Und wie es so für Abschiedspartys von Austauschschülern typisch ist, waren auch diesmal die unterschiedlichsten Leute und Typen aus der Umgebung vertreten – und natürlich andere Austauschschüler. Es ist immer wieder interessant zu erfahren, woher die einzelnen Personen kommen und warum sie sich für ihren Austausch gerade Deutschland ausgesucht haben.

Generell habe ich aber auch die Erfahrung gemacht, dass sich Austauschschüler besonders darüber freuen, wenn man auch mit etwas Wissen über ihre Heimat aufwarten kann. So war auch zum Beispiel an dem besagtem Abend eine amerikanische Austauschschülerin aus der Stadt Kansas City(Kansas) anwesend. Gut, die meisten von euch werden bestimmt einiges über die USA wissen, und seien es vorzugsweise Vorurteile. Obama und Konsorten sind ja häufiger in den Nachrichten. Aber wenn es um den Bundesstaat Kansas oder gar um die Stadt geht, wird es bei den Meisten wohl nicht über ein „hab schon mal davon gehört“ kommen. Und da ich mein Wissen sowieso schlecht für mich behalten kann, ich weiß, schlechte Angewohnheit, musste ich an dem Abend einfach den Funfact zu Kansas City raus hauen: Das Besondere an Kansas City ist nämlich, dass es einem Fluss liegt und es auf der anderen Uferseite eine Nachbarstadt hat, an sich ja nichts außergewöhnliches. Das Besondere daran ist aber der Name der Nachbarstadt. Wer hat es erraten?! Richtig – Die Nachbarstadt von Kansas City heißt: Kansas City! (Wer das jetzt gewusst hat kann hier aufhören zu lesen, der weiß sowieso schon zu viel…)

Jetzt werde ich ja nicht sooft gefragt, woher ich denn mein Allgemeinwissen beziehe, aber falls doch, so lautet die Antwort doch fast immer: Ich hab es irgendwo gelesen. So auch im Fall der beiden Nachbarstädte Kansas City(Kansas) und Kansas City(Missouri). Der in Deutschland lebende US-Amerikaner Scott W. Stevenson versucht nämlich in seinem Blog USA Erklärt den Deutschen die Vereinigten Staaten etwas näher zu bringen. Er zeigt aus dem Alltag heraus, warum wie was und warum in den USA funktioniert und abläuft, räumt mit Klischees auf, die unser Amerika-Bild bestimmen und erklärt viele Begriffe und Redewendungen. Manchmal erzählt er auch, was er hier als Amerikaner in Deutschland seltsam findet.

Wer also schon immer über die USA wissen wollte, wieso zum Beispiel das Land so geworden ist, wie es ist, „wie ein Gesetz entsteht oder ein Urteil zu Stande kommt, wo die Macht des Präsidenten oder das Recht auf Meinungsfreiheit endet, aber auch was für Partyspiele am Halloween gefragt sind oder wie man die besten Chocolate Chip Cookies backt, was eine Nationalgarde ist, wie man Sheriff wird, was Root Beer ist“, Bekannte dort oder von dort hat oder sich einfach wie ich sich für das Land interessiert, dem ist dieses Blog nur wärmstens zu empfehlen.

Und um auf Kansas City zurück zu kommen. Da in dem ‚USA Erklärt‘-Blog immer aus einer aktuellen Alltagssituation berichtet wird, also vom Speziellen zum Allgemeinen die Sachlage erklärt wird, darf es auch nicht verwundern, dass damals der Grund für den Kansas City-Eintrag eine Schießerei in der Stadt war. Aber so ist es wohl halt, wenn man in Kansas nicht mehr zu bieten hat als Weizenfelder und The Wizard of Oz.

Hier nochmal der Link zum Blog: USA Erklärt

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