Ich will Ferien!

Ein Faktum, der leider nicht schnell genug umgesetzt werden kann. Die Herbstferien sind noch nicht so lange her und bis zu den Weihnachtsferien ist noch ein gutes Stück hin. Hinzu kommt die Tatsache, dass die Lehrer dem bevorstehendem Quartalsende entgegen wirken wollen und quasi alle, aber natürlich jeder für sich, beschlossen haben uns Schüler mal wieder richtig herauszufordern. Für uns heißt das natürlich: Noch mehr zu tun.

Dazu kommt noch, dass ich diesen Freitag wieder nominell um ein ganzes Jahr älter werde und das Wetter draußen auch nicht gerade für Ausbrüche der Jugendlichkeit sorgen kann. Es wirkt halt alles zusammen wie eine kleine Apokalypse.

Apropos Schule und Apokalypse: Als wir von unserer Schule aus letzten Donnerstag in Münster waren, fand ich dort eine in eine Häuserwand etwas höher eingelassene Steintafel gegenüber der Bezirksregierung. In der war einfach nur

24.8.2012

eingemeißelt. Hat da etwa jemand versucht Maya-Kalender zu spielen?! Man weiß es nicht… Das Bild dazu habe ich zwar verlegt, reiche das aber bei Wiederfund nach.


Und da niemand gerne in einer Apokalypse lebt, ich am aller wenigstens, flüchtet man gerne woanders hin. Warum nicht mal in ein post-nukleare Setting mit großen, verwüsteten Städten? Zwar möchte niemand da wirklich wohnen, das ist klar. Und Spiele wie das neue Fallout: New Vegas sind nicht so mein Ding, dass sei aber dem Spielprinzip geschuldet. Dafür erzählen aber die meisten Geschichten von spannenden Charakteren, die in einer unwirklichen, kaputten und mit Mutanten verseuchten Welt ums Überleben kämpfen.

Ein solcher Charakter ist der ‚Captain‘ aus dem Web-Comic Romantically Apocalyptic des russischen Illustrators Vitaly S Alexius. Der Captain ist nämlich ein naiver, sarkastischer und irgendwo noch sympathischer Anführer seiner kleinen Drei-Mann-Armee. Mit dieser erlebt er überaus abstruse und stets genial in Szene gesetzte und auch wirklich genial gezeichnetes Comic-Abenteuer – Also genau richtig für diese verregneten und kalten Herbsttage.

Wer also noch nach einer Zwischenbeschäftigung sucht und Comics mit sarkastischem Humor nicht ganz abgeneigt ist, dem würde ich empfehlen sich Romantically Apocalyptic mal anzuschauen. Immerhin wird etwa alle 3Tage eine neue Episode online gestellt und ein Ende ist bisher nicht in Sicht.

Ich für meinen Teil muss nun wieder zurück in meine persönliche Apokalypse, Schulaufgaben machen.

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