Man nehme einen gelangweilten Fußballmanager während der WM, ein Brötchen mit Würstchen und lasse ihn verkleidet mit seiner angeblichen Erfindung für die wohl größte Fast-Food-Kette der Welt vor der Kamera hüpfen und raus kommt eines der größten „Innovationen“ unserer Krise: das Wurstbrot von McDonalds.

Wer das bloß ist?!

Wer das bloß ist?!

Was zuerst nach einem schlechtem Witz klingt, ist gestern doch tatsächlich wahr geworden. Uli Hoeneß hat nämlich gestern Vormittag, zusammen mit Holger Beeck, dem stellvertretenden Vorstandsvorsitzenden von McDonald’s Deutschland, bei einer Pressekonferenz den „Nürnburger“ vorgestellt, der selbstredend exklusiv bei dem amerikanischen Burgerbrater angeboten wird.

Aber seht selbst auf Ulis Blog, wie er als selbsternannter Erfinder, getarnt bis zur Unkenntlichkeit mit einem Klebeschnurrbart, auf Promotour für seine Erfindung unter anderem bei einer Geflügelhändlerin und einem Sushi-Laden vorbei kommt.

Bei mir stellt sich natürlich die Frage, was McDonalds damit eigentlich erreichen will. Natürlich, für HoWe, der Firma von Uli, ist dies wohl die beste Werbung, um sich auch unter den nicht so Würstchen visierten bekannt zu machen. Aber ehrlich gesagt fehlt mir bei dem Produkt jede Innovation, denn so ein Brötchen kann sich jeder zu Hause beim Grillen selber machen, meinetwegen auch mit den Würstchen von HoWe.

Wer jetzt Hunger auf Würstchen mit Brötchen bekommen hat, kann ihn ja kaufen und mir bitte in den Kommentaren schreiben, wie das Ding denn schmeckt. Ich für meinen Teil habe aber schon am Wochenende gegrillt; und das sogar ganz ohne künstlichen Schnurrbart.

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