Hallo Welt (Wide Web).

Das Netz, unendliche Weiten. So denke ich zur Zeit über das Internet. Aber das zu Recht? Nun, man sieht heutzutage Millionen von Menschen zwitschern sekündlich ‚Neuigkeiten‘ über Dinge, die sonst kein Schwein interessiert, laden auf Plattformen wie Youtube Videos hoch, die niemand sehen will, stellen der ganzen Weltöffentlichkeit Bilder zur Verfügung, die sonst garantiert niemand lustig findet und man liest ständig neue Artikel, die sowieso niemand lesen will; beziehungsweise, man sieht und liest sie eben nicht!

Im Internet wird zwar wahrscheinlich mehr kritisiert als in allen Zeitungen zusammen, aber kein Schwein interessiert das. Da gibt es Blogs und persönliche Homepages und weiß der Teufel was. Das findet aber niemand.

Michael Ringier, Verleger, im Interview mit der taz, 15.09.2007. [Quelle]

Natürlich muss auch ich eingestehen, dass etwa 99% des gesamten Internets aus Dingen besteht, die mich nicht wirklich interessieren. Das macht die Suche nach den echten ‚Perlen‘ des Internets natürlich umso schwieriger, wenn man bedenkt, dass man durchschnittlich nicht länger als 4 Sekunden auf einer Internetseite verweilt.

Andererseits bietet das Internet aber auch den Leuten die Möglichkeit mal aktiv an einer größeren Geschichte mitwirken zu können. Man bleibt dazu einigermaßen anonym, muss sich nicht dauernd für Aktionen oder Seitenaufrufe rechtfertigen oder schreibt Artikel, weil man einfach Lust dazu hat. Und wenn man dazu noch, wie ich, nach einer neuen Beschäftigung oder einer neuen Herausforderung sucht, kann das Internet durchaus eine Spielwiese für neue Ideen sein. In dem Sinne habe ich nun auch mein erstes persönliches Blog eröffnet. Was aus dem Blog noch werden soll, weiß ich selber noch nicht richtig, wird sich aber bald nach ein paar Einträgen in eine Richtung klären.

Sicherlich werde ich auch hin und wieder leicht sinnloses Zeugs zu Tage fördern, wie diese Maschine, die ich gestern im Netz gefunden habe:

Quelle: http://meme.yahoo.com/erdem/p/JoeXbSs/

Lasst euch da mal überraschen.

Was bleibt, ist euch viel Spaß beim Lesen zu wünschen. Aber wer liest den Artikel schon?!

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